5 Must-Haves für Ihr Community Management

Das Rezept für erfolgreiches Community Management

Dialoge, die es in sich haben

Mit seinen Followern in den sozialen Netzwerken zu interagieren, ist häufig schwerer als Gedacht – für Personen ebenso, wie für Unternehmen und Institutionen. Wir haben deshalb fünf sinnvolle Tipps für Sie zusammengestellt, die Ihnen im Community Management helfen sollen. Schöpfen Sie Ihr Potenzial aus und treten Sie souverän und gewinnbringend mit Ihren Followern in Kontakt!

1. Monitoring

Um den Überblick über Ihre Social Media Kanäle zu behalten, kann ein automatisiertes Monitoring helfen. Basierend auf Künstlicher Intelligenz tracken entsprechende Monitoring-Tools permanent die Diskussionen über Ihr Unternehmen und zeigen Ihnen kritische Tendenzen an. Sie können nicht nur erfassen, welche Themen und Trends die Community umtreiben, sondern auch, wo Moderationsbedarf besteht.

2. Netiquette

Eine Netiquette hat viele Vorteile für Ihr Community Management. Durch die Formulierung von Regeln für Ihre Social Media Kanäle lassen sich Inhalte einfacher strukturieren, wodurch Sie Ihren Community Managern die Koordination erleichtern. Zudem verbessert sich das Nutzererlebnis durch einen freundlicheren und einheitlichen Umgangston, was die Wahrscheinlichkeit für Empörung oder Shitstorms minimiert und Ihre digitale Reputation aufbessert.

3. Sprachregelung

Auch Ihre Social Media Kanäle repräsentieren das Unternehmen. Deshalb sind Sprache und Positionierung hier ebenso relevant wie in der analogen Welt. Um Authentizität zu vermitteln und Vertrauen zu schaffen, braucht es vor allem Einheitlichkeit. Deshalb machen insbesondere Sprachregelungen für Social Media Sinn, in denen neben formalen Regeln vielleicht auch ein eigener Hashtag definiert wird.

4. FAQs

Im Community Management spielt das Beantworten von Nutzerfragen eine zentrale Rolle. Und da sich Fragen zu allgemeineren Themen gerne doppeln, kann es helfen, einen FAQ-Katalog auszuarbeiten. Das spart Zeit und personelle Ressourcen, da nicht zu jeder Frage erneut recherchiert und eine Antwort formuliert werden muss. Aber beachten Sie: Standardantworten ohne persönlichen Bezug kommen nie gut an. Kleine sprachliche Variationen und persönliche Anreden sind ein Muss!

5. Shitstorm-Handbuch

Ein Shitstorm-Handbuch braucht Ihr Community Management spätestens dann, wenn kritische Tendenzen in Social Media erkannt wurden. In dem Handbuch wird beschrieben, wie das Unternehmen im Falle einer Social Media-Krise vorgeht, welche Prozesse vorgesehen sind und welche Strukturen ein erfolgreiches Krisenmanagement ermöglichen sollen. Idealerweise leitet es neben der Akutbehandlung auch zu einer adäquaten Prävention und Nachbereitung an. Es bietet also beste Bedingungen, die digitale Empörung ohne nennenswerte Schäden zu überstehen.

Abschließend gilt: Wer den Dialog mit seinen Followern vorbereitet, schafft nicht nur eine starke Community und reduziert den täglichen Arbeitsaufwand, sondern minimiert auch digitale Risiken wie negative Kommentare, Empörung und Shitstorms. 

Better be safe than sorry.


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